Stradbroke Island – 14.02.

Der „Erste Tag“ ist jetzt schon eine Woche her und ich konnte mein Versprechen, hier regelmäßig zu berichten leider gar nicht einhalten.

Das lag zum einen daran, dass ich auf Stradbrook erstmal die Artikel für den Flug und den ersten Tag zu Ende schreiben musste, zum anderen daran, dass wir danach quasi kein Internet mehr hatten. Ich befinde mich jetzt in Gladstone, so ziemlich 550km Autofahrt nördlich von Brisbane. Wie wir hier her kamen, darum geht’s jetzt erstmal.

Der Sonntag, also der 14. Februar, verlief glücklicherweise sehr ruhig. Ein leckeres Frühstück bestehend aus Rührei, Würstchen von gestern und Bratkartoffeln. Die Anderen hatten schon gegessen, ich habe den morgen genutzt um auszuschlafen 🙂

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Mein Frühstück 🙂

Der Tag verging relativ schnell. Wie ich bereits erwähnt hatte habe ich mich viel um die Artikel zum Flug und dem ersten Tag hier beschäftigt. Irgendwann sind Alex und Sev (Sevda in kurz, Alex Freundin, nur zur Erinnerung 😉 ) gekommen und wollten an den Strand, also bin ich da mit. Es war ziemlich cool, die Wellen waren echt krass und man musste echt aufpassen, dass die Strömung einen nicht davon trägt. Alex hat die ganze Zeit versucht „die perfekte Welle“ mit der Action-Kamera einzufangen, es hat sich leider hinterher herausgestellt das wir den Umgang damit noch nicht so richtig verstanden hatten und die Kamera nichts aufgezeichnet sondern nur Fotos gemacht hat.

Da Sevda leider nicht schwimmen kann (eine für Deutschland verwundernswerte Tatsache, für den Iran aber anscheinend nicht so unüblich) und selbst Alex und ich uns im Meer, trotzdem man geschätzte hundert Meter weit draußen noch stehen konnte, kaum auf den Beinen halten konnten, sind wir danach noch in den Pool gegangen und haben da eine kleine Schwimm- und Planschsession mit Sevda abgehalten.

Danach kam die große Überraschung. Es war ja Valentinstag. Alex und Sevda hatten, soweit ich das verstanden hatte, entschieden, diesen Tag nicht besonders zu feiern. Da Papa aber wusste, dass Mama sich über irgendetwas bestimmt freuen würde, haben Alex und Papa einen Tisch im hiesigen Restaurant reserviert. Mama wurde dann erzählt das Sevda an jenem Abend kochen würde. Es wurde dann zusehends schwieriger das ganze vor ihr geheim zu halten, da sie ständig fragen nach dem Essen und dem Einkauf stellte. Als wir dann „einkaufen“ gehen wollten, wussten natürlich alle Bescheid, nur sie nicht.

Wir beim "Überraschungs-Abendessen" am Valentistag! :)
Wir beim „Überraschungs-Abendessen“ am Valentinstag! 🙂

Es gab dort so ein Valentinsmenü, ein kleines bisschen verwirrend war das schon, ich glaube wir haben 8-10 Anläufe gebraucht um dieses Menü zu verstehen. Um es hier dann kurz zu fassen, es gab bei uns zwei sehr gute Steaks für Mama und Papa, Sevda und ich haben uns Chicken mit Kürbis und noch irgendwas gegönnt, ich weiß leider nicht mehr wie das hieß, aber es war ebenfalls seeehr lecker! Alex ist dagegen mexikanisch durch den Abend gegangen, für ihn gab es Chicken Enchilada.

Es war ein sehr schöner Tag und Abend, wie ihr auch anhand der Fotos sehen könnt. 🙂

 

 

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