Schlagwort-Archiv: Auto

22. und 23.03. – Airlie Beach

Der Montag und der Dienstag sind unsere Erkundungstage. Wir wollen erstmal ankommen, schauen was sich in den letzten 11 Jahren so verändert hat und was wir so unternehmen können. Zunächst einmal gibt es natürlich Frühstück. Das fällt meiner Meinung nach nicht so üppig aus, aber schlimm war das nicht. Es gibt sehr flüssiges Rührei, hash browns oder so, Würstchen, Bacon, verschiedene Cornflakes, bisschen Obstsalat und verschiedene Säfte. Eigentlich also ganz gut, jedenfalls werde ich satt 😛

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Transit – Gladstone to Airlie Beach

Oh man. Ich habe es doch nicht geschafft. Jetzt hinke ich eine Woche hinterher und versuche so viel wie möglich nachzuholen. Hier ist einfach so viel los, so viel Aktivität, das ich entweder keine Zeit finde mal in Ruhe zu schreiben oder Abends direkt tot ins Bett falle. Und wenn ich mich beim Schreiben nicht konzentrieren kann, dann kommt natürlich auch nur Mist dabei raus. Jedenfalls bin ich jetzt schon in Melbourne, genieße meine hammer Aussicht und nutze die Zeit um so viel zu schreiben wie möglich. Immerhin ist viel passiert.

Meine Aussicht beim schreiben :)

Meine Aussicht beim schreiben 🙂

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First day in OZ

Puh bin ich müde. Naja, so krass hab ich gar kein Jetlag aber bisschen müde bin ich dann ja doch, nach 4 Stunden schlaf…

Wach geworden bin ich aufgrund eines durchdringen Klopfens an der Tür, ich dachte schon ich hätte verpennt und die Hotel-Truppe will schon sauber machen, aber statt freundlicher junger Damen stand dort mein bärtiger Bruder. Anscheinend wollte er sicher gehen das wir auch wirklich um 10 Uhr auschecken und nicht auf Uhde’sche Art die Zeit etwas überspannen.

Jedenfalls war ich dann ja wach und bin fix unter die Dusche gesprungen, was nach dem ewig langen Flug auch dringend nötig war. Irgendwann hat mich dann wieder ein energisches Klopfen, diesmal von meiner Mutter, auch aus dem Badezimmer gejagt und ich habe mich gefügt 🙂

Nachdem alles in Sack und Tüten war (naja, nicht alles, die ganze Schokolade war noch im Kühlschrank, das sollte ich aber erst später bemerken) ging’s in Alex’ Flitzer zu seinem Appartement. “Nice and cosy” wäre meine Bewertung! Noch mal ein wenig um gepackt, Tee getrunken, viel geredet. Jetzt ist mir dann auch aufgefallen das die Schokolade fehlte, da das Hotel wieder auf dem Weg lag haben wir entschieden da noch fix ran zu fahren und meine Schoki zu befreien. Auto beladen und dann los. Weiterlesen

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Schweden – Tag 9 – Leksand

Ja, immer noch bei Leksand. Unser Plan, den Tag hier zu genießen wurde durch den nachts beginnenden und immer noch anhaltenden leichten Regen besiegelt. Der Tisch kam samt Stühlen ins Vorzelt und dann gab’s Frühstück. Bisschen eng war es schon, aber es war natürlich besser als im Regen zu sitzen. Am frühen Nachmittag klarte es dann auf, der Regen kam nur noch selten und wir konnten uns endlich raus trauen. Die tapferen Recken Henning und Lars haben sich dann entschieden sich wagemutig in den See zu stürzen; ihrer Entscheidung folgten schrille und sehr mädchenhafte Schreie während sie das eiskalte Seemonster bekämpften. Das alles endete, als sie sich besiegt, aber sauber und erfrischt, in unsere sichere Zuflucht zurückzogen.

Ansonsten ging der Tag schnell rum, ich habe noch ein wenig geskyped und wir haben dann das erste Mal Phase 10 (ein Kartenspiel, das mir wie eine Mischung aus Rommé und Poker erscheint) gespielt. Die Mitspieler wurden mitunter sehr laut, aggressiv, bockig, zickig, kindisch und missgelaunt, aber alles in allem war es doch ein sehr lustiges Spiel das Henning mit viel Abstand für sich entscheiden konnte.

Danach war nur noch schlafen angesagt, jeder macht dann halt noch so seine Sachen, Henning zockt irgendwie Final Fantasy Tactics oder so, Lars hört seit 2 Wochen immer die selben 8 Lieder und ich schaue mir jeden Abend eine Folge einer Serie an. Was Simon so treibt, das weiß niemand…

Gute Nacht dann erstmal und bis morgen!

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Schweden – Tag 8 – Leksand

Ja, der Ort heißt tatsächlich Leksand. Als wir erfahren haben das wir bis 15 Uhr Zeit haben um vom Campingplatz runter zu sein war das mit dem Freizeitpark und früh aufstehen gleich vom Tisch. Ganz gemächlich und sehr geräuschvoll haben wir allen auf dem Platz klar gemacht dass wir wieder wach sind. Eigentlich haben wir dann die ganze Zeit nur rum gechillt, ich habe ein paar Verschönerungen an meinem Auto vorgenommen und es von ihnen mal aufgeräumt während die anderen mal wieder faul rum saßen oder geduscht haben 😉

Als ich mit dem größten Teil von meinem Part fertig war bin ich auch duschen gegangen, aber, wer hätt’s gedacht, während meiner Abwesenheit ist nichts weiter eingeräumt worden. Naja, so sind wir dann zwischen 14 und 15 Uhr auch endlich los gekommen. Die Fahrt war ziemlich lang. Die Tankstellenkette (leider weiß ich den Namen gerade nicht genau) hat uns jetzt zum zweiten Mal doppelt Geld abgezogen (jedes Mal wenn ich da tanke ziehen sie mir pauschal 52€ und ein paar zerquetschte ab), letztes Mal kam es am nächsten Tag zurück, diesmal warte ich heute (3 Tage später, also Donnerstag) noch immer drauf (mittlerweile habe ich eine E-Mail von meiner Bank bekommen in der man mir erklärt das diese Abbuchung lediglich eine Art Kontroll-Wertstellung sei, um zu prüfen ob meine Karte wirklich funktioniert. Kenne das schon von Google und Amazon, aber 50€ finde ich schon ziemlich krass!).

Nach der Tankpause mussten wir noch Einkaufen, diesmal war es ein ICA Maxi, also unser übliches Geschäft nur in riesig! Nachdem auch das erledigt war ging es nun endgültig an unseren Zielort. Simon meinte er sei da schon mal gewesen und hat uns über sein Handy den genauen Standort rausgesucht. Wir landeten auf einer relativ abgelegenen Straße, aber tatsächlich meinte Simon da würde gleich rechts eine Sandstraße kommen und die kam dann auch. Dort wurden wir auch schnell fündig, die Stelle war echt schön und sogar mit kleinem Badestrand und high-speed Internet (nicht dass das ausschlaggebend war, aber man beschwert sich ja nicht drüber 😉 ).

Abends gab’s heute Spaghetti mit Köttbular (schreibt man die so?!) und nach ner Runde Uno gings auch schon wieder Richtung Bett. Es war dort ziemlich mückig, deswegen haben wir uns wirklich ziemlich schnell in das Zelt verzogen.

Morgen wollen wir hier bleiben und einen Tag entspannen und dann mal sehen ob wir übermorgen zu der Stelle fahren die Simons Mutter uns empfohlen hat.

 

Gute Nacht dann erstmal!

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Schweden – Tag 7 – Stockholm

Heute morgen war ausschlafen angesagt. Naja, solange man halt in einem Zelt das von der Sonne beschienen wird ausschlafen kann. Danach der gewohnte Morgenablauf: Frühstück, Abwaschen, Kaffee kochen, Duschen, Aufräumen und anziehen. Irgendwie in dieser Reihenfolge. Um 14 Uhr wollten wir nach Stockholm zum Sightseeing, schlussendlich war es dann natürlich erst 15 Uhr als wir in der U-Bahn stehen bis zur Station T-Centralen stehen mussten.

Dort angekommen ging es erstmal in eine Kirche, Besinnlichkeit muss sein. War auch ne ziemlich Schicke. Durch die Stadt ging es einen bekannten weg, zuletzt waren wir ja bei Nacht dort unterwegs, tagsüber waren die Straßen doch dann etwas voller. Der erste Punkt auf unserer Liste war das Postkartenkaufen, der Heini da im Laden hat uns natürlich fein verarscht, haben dann ungefähr 60 Cent pro Postkarte zu viel gezahlt. Naja.

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Schweden – Tag 6 – Stockholm

Ja, früh aufstehen hat ausnahmsweise mal geklappt, leider aber das packen nicht so schnell. Wir wollten um 9 los damit wir dann auch um 11 pünktlich beim Campingplatz sind. Erst war Lars mal wieder die treibende Kraft beim Hetzen, aber dann kam plötzlich diese „ich mach hier gar nix mehr“-Phase und es dauerte doch länger…! Naja, 20 vor 11 sind wir los, dementsprechend auch erst später beim Campingplatz gewesen. Lars durfte diesmal fahren, war ein interessantes Erlebnis, aber im Großen und Ganzen positiv.

Das Einchecken am Campingplatz war simpel, schnell das Formular ausgefüllt und dann auf einem doch sehr leeren Campingplatz nur ein paar Kilometer außerhalb der Innenstadt (also quasi mitten in Stockholm) in Bredäng das Zelt aufgebaut. Alle waren ziemlich fertig, früh aufstehen hat halt seinen Preis. Der ursprüngliche Plan war, Samstag Stockholm schon zu erkunden, dann zurück zum Platz, essen und dann zum Feiern wieder hin. War aber nicht, wie gesagt, zu fertig.

Ich hatte das Gefühl das wir nur am Essen waren, wenn ich richtig zähle habe ich an dem Tag 6 Mahlzeiten zu mir genommen. Wir sind dann noch kurz einkaufen gefahren. Brot, Wasser und Alkohol sollte es sein. Aber nicht mit Schweden, der Systembolaget (der Laden in dem man hier den Alkohol über 3,5% kaufen muss) macht nämlich Samstags schon um 15 Uhr zu. Gut, dann mussten wir eben mit 2,5%igem Cidre und 3,5% Bier vortrinken. Hat bei den Jungs ganz gut geklappt, Lars war zwischendurch schon bisschen dabei, bei den anderen Beiden kann ich das nicht so richtig einschätzen.

Ich war eigentlich nicht so richtig in Stimmung, hab halt mitgespielt und es war auch lustig, aber trinken war irgendwie nicht drin. Naja, mit 2,5% ja sowieso nicht 😛 Um 23 Uhr waren wir an de U-Bahn Station, haben 4x eine 24 Stunden Karte gekauft und dann gings ab in die City.

Und das war der Knaller 😀 Wir wussten ungefähr wo die Clubs sich so befinden und lange hat es gar nicht gedauert bis wir auch dort waren. Es scheint in Schweden bzw. in Stockholm jedoch eher üblich zu sein in feiner Abendgarderobe unterwegs zu sein, soll heißen dass wir doch etwas underdressed waren. Ich hatte den Jungs schon vorher gesagt das Feiern in der 6. Teuersten Stadt der Welt vielleicht etwas zu viel für unsere Urlaubskasse ist, aber man wollte davon nicht viel hören; wenigstens versuchen. Dazu kam jedoch noch das die Clubs einen zwar ab 18 rein lassen dürfen, viele aber das Limit angeblich eher bei 23-25 legen. Und das ein Vodka Kurzer mit ner Dose RedBull ungefähr 18€ kosten.

Aber erstmal hatte Lars Hunger. Dafür muss ich erstmal kurz einwerfen das Lars aufgrund verschiedener Umstände sich entschieden hat eine Diät zu machen. Und mich gleichzeitig zu seinem Diätberater ernannt. In meiner neuen absolut wichtigen Position habe ich ihn dazu ermuntert sich an bestimmte Regeln zu halten die natürlich (fast) größtenteils in den Wind geschlagen wurden. Also sind wir natürlich erstmal, unter Beachtung der neuen Diätregeln, zu McDonalds gegangen. Für die arme Mitarbeiterin waren wir glaube ich die Kunden des Monats, Simon und Lars waren nämlich etwas verballert und haben ihre Bestellung gefühlte 10x geändert. 3 Burger für Lars, 2 für mich, einer für Simon. Und um das ganze komplett zu machen natürlich noch ein Kaffee.

Die Laune war irgendwie ein wenig durchwachsen. Henning war nicht so begeistert davon dass wir in den McD gegangen sind, außerdem wollte er in einen Club. Simon war einfach glücklich unterwegs zu sein. Lars war gesättigt, aber er war felsenfest der Meinung, dass wir nirgendwo reinkommen werden. Ich hab gedacht wir haben uns mittlerweile damit abgefunden dass wir einfach nicht richtig vorbereitet für so eine spontane Idee waren.
Tja falsch gedacht. Ich will das ganze jetzt nicht so ausführlich hier Beschreiben, aber nachdem wir uns endlich einmal ordentlich besprochen hatten haben wir auch plötzlich einen Club gefunden der uns passend schien. Live-Rock-Band und lauter lustig angezogene Leute, da würde wir auch nicht weiter auffallen. Leider hat das alles nicht so richtig geklappt.

Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Stadtpark gings zurück zur U-Bahn und zum Campingplatz. Duschen, labern, schlafen. Aus unseren tollen Party-Plänen ist leider nichts geworden, trotzdem fand ich Stockholm bei Nacht sehr interessant und eigentlich waren dann doch alle ziemlich gut drauf. Zwar nicht zufrieden, aber war schon ok.

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Schweden – Tag 1 – 2

Hey Leute,

lang ist’s her das ich mich hier zu Wort melde. Ich habe einigen Freunden versprochen über diese Fahrt zu schreiben und wenn ich es sowieso mache darf das auch gerne hier landen.

Mich hat es mal wieder nach Schweden verschlagen. Nachdem die großen Pläne für die große Tour nach Frankreich, Spanien und Portugal leider passé sind (aufgrund mangelnder Teilnehmer und finanzieller Engpässe einiger potentieller Teilnehmer) haben wir (also Henning, Lars, Simon (der Einzige, der Pflichtbewusst auf jede Tour mit kommt) und ich) uns also wieder entschieden ins (weitaus kostengünstigere) Schweden zu fahren. Fähre spontan gebucht (177€ für 1 Auto und 4 Personen für Hin- und Rückfahrt sind echt ein Schnäppchen) und nach einem kurzen, stressigen Wochenende gings schon los.

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Istanbul II

Hey Leute, ich nochmal, diesmal schon aus Sofia.

Wollte noch mal fix ein wenig was über Istanbul und die Tage danach berichten. Der Sonntag war ein mega anstrengender und der kulturellste Tag unseres Aufenthalts.
Morgens habe ich noch versucht aus zu checken, der Besitzer ließ sich aber dazu überreden uns in der Küche kochen zu lassen, die nicht so geil war. Er war total grimmig und hat sich aufgeregt, aber in der Beschreibung stand nun mal das es eine Küche gibt und die war nicht da, also wollten wir raus und nebenan im Hostel mit Küche einchecken, das fand er wohl scheiße.

Egal, wir hatten zwar schon alles eingepackt, aber dafür war es jetzt wenigstens aufgeräumt und wir konnten das späte, spärliche, türkische Frühstück dann doch noch genießen. Unser Plan war folgender: Hagia Sophie, Topkapi Palast und dann in die blaue Moschee. Wir entschieden uns, für viel Geld (ca. 35€ p.P.) eine Museumskarte für mehrere Museen zu kaufen und konnten somit einiges erwarten.
Die Hagia Sophie war gigantisch, total überwältigend und dank unseres ADAC-Reiseführers indem alles interessante stand (und den ich von Simon zum Geburtstag bekommen hatte) auch sehr informativ.

Fotos

Danach gings weiter in den Topkapi Palast. Dieser stellte sich als gigantisches Areal heraus, die Besichtigung dauerte um einiges länger als erwartet und wir waren schon ziemlich geschlaucht als wir wieder raus kamen. Auch hier half uns der ADAC mit seinem sehr gut geschriebenen Führer weiter und informierte uns von einem Bereich in den nächsten.

Fotos

Danach gings weiter in die blaue Moschee, die, nachdem die Hagia Sophia zum Museum gemacht wurde, die größte Moschee in Istanbul und eines der Wahrzeichen der Stadt am Bosporus war. Wir stellten uns brav in die Schlange der Schaulustigen und betraten, ohne Schuhe und sehr ehrerbietig die große Moschee. Ich war verwundert wie sehr es nach Füßen, wie gemütlich aber die mit Teppich ausgelegte blaue Fliesenpracht doch war. Christian ließ sich im Infomationsraum über den Islam aufklären und erklärte uns hinterher begeistert einige neue Informationen die er erhalten hatte.
Es war ein sehr angenehmer Besuch, den ich sehr genoss.

Fotos

Nach einem süßen Gebäck gings noch Geld holen und dann wieder ins Hostel. Chillen, essen kochen, noch mal in den Mini-Market und dann mit James skypen (eine sehr angenehme Beschäftigung 😉 ). Ins Bett kam ich dann um 2, denn Simon und Christian hatten mir den „Medicus“ empfohlen, den ich sogleich zu verschlingen begann.

Wir sitzen gerade bei Starbucks in Sofia und die anderen wollen weiter, ich schreibe später weiter über die nächsten Tage.
Liebe Grüße,
Nikita

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Freitag 10.05.2013

Ort: 8 /21 Dock Street, South Brisbane

Hallo liebe Lesenden,

Heute hat mein Tag schon wieder früh angefangen, da Kathy mir meine Boxen um kurz nach 7 Uhr rum gebracht hat.

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