Schlagwort-Archiv: Freunde

Schweden – Tag 9 – Leksand

Ja, immer noch bei Leksand. Unser Plan, den Tag hier zu genießen wurde durch den nachts beginnenden und immer noch anhaltenden leichten Regen besiegelt. Der Tisch kam samt Stühlen ins Vorzelt und dann gab’s Frühstück. Bisschen eng war es schon, aber es war natürlich besser als im Regen zu sitzen. Am frühen Nachmittag klarte es dann auf, der Regen kam nur noch selten und wir konnten uns endlich raus trauen. Die tapferen Recken Henning und Lars haben sich dann entschieden sich wagemutig in den See zu stürzen; ihrer Entscheidung folgten schrille und sehr mädchenhafte Schreie während sie das eiskalte Seemonster bekämpften. Das alles endete, als sie sich besiegt, aber sauber und erfrischt, in unsere sichere Zuflucht zurückzogen.

Ansonsten ging der Tag schnell rum, ich habe noch ein wenig geskyped und wir haben dann das erste Mal Phase 10 (ein Kartenspiel, das mir wie eine Mischung aus Rommé und Poker erscheint) gespielt. Die Mitspieler wurden mitunter sehr laut, aggressiv, bockig, zickig, kindisch und missgelaunt, aber alles in allem war es doch ein sehr lustiges Spiel das Henning mit viel Abstand für sich entscheiden konnte.

Danach war nur noch schlafen angesagt, jeder macht dann halt noch so seine Sachen, Henning zockt irgendwie Final Fantasy Tactics oder so, Lars hört seit 2 Wochen immer die selben 8 Lieder und ich schaue mir jeden Abend eine Folge einer Serie an. Was Simon so treibt, das weiß niemand…

Gute Nacht dann erstmal und bis morgen!

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Schweden – Tag 8 – Leksand

Ja, der Ort heißt tatsächlich Leksand. Als wir erfahren haben das wir bis 15 Uhr Zeit haben um vom Campingplatz runter zu sein war das mit dem Freizeitpark und früh aufstehen gleich vom Tisch. Ganz gemächlich und sehr geräuschvoll haben wir allen auf dem Platz klar gemacht dass wir wieder wach sind. Eigentlich haben wir dann die ganze Zeit nur rum gechillt, ich habe ein paar Verschönerungen an meinem Auto vorgenommen und es von ihnen mal aufgeräumt während die anderen mal wieder faul rum saßen oder geduscht haben 😉

Als ich mit dem größten Teil von meinem Part fertig war bin ich auch duschen gegangen, aber, wer hätt’s gedacht, während meiner Abwesenheit ist nichts weiter eingeräumt worden. Naja, so sind wir dann zwischen 14 und 15 Uhr auch endlich los gekommen. Die Fahrt war ziemlich lang. Die Tankstellenkette (leider weiß ich den Namen gerade nicht genau) hat uns jetzt zum zweiten Mal doppelt Geld abgezogen (jedes Mal wenn ich da tanke ziehen sie mir pauschal 52€ und ein paar zerquetschte ab), letztes Mal kam es am nächsten Tag zurück, diesmal warte ich heute (3 Tage später, also Donnerstag) noch immer drauf (mittlerweile habe ich eine E-Mail von meiner Bank bekommen in der man mir erklärt das diese Abbuchung lediglich eine Art Kontroll-Wertstellung sei, um zu prüfen ob meine Karte wirklich funktioniert. Kenne das schon von Google und Amazon, aber 50€ finde ich schon ziemlich krass!).

Nach der Tankpause mussten wir noch Einkaufen, diesmal war es ein ICA Maxi, also unser übliches Geschäft nur in riesig! Nachdem auch das erledigt war ging es nun endgültig an unseren Zielort. Simon meinte er sei da schon mal gewesen und hat uns über sein Handy den genauen Standort rausgesucht. Wir landeten auf einer relativ abgelegenen Straße, aber tatsächlich meinte Simon da würde gleich rechts eine Sandstraße kommen und die kam dann auch. Dort wurden wir auch schnell fündig, die Stelle war echt schön und sogar mit kleinem Badestrand und high-speed Internet (nicht dass das ausschlaggebend war, aber man beschwert sich ja nicht drüber 😉 ).

Abends gab’s heute Spaghetti mit Köttbular (schreibt man die so?!) und nach ner Runde Uno gings auch schon wieder Richtung Bett. Es war dort ziemlich mückig, deswegen haben wir uns wirklich ziemlich schnell in das Zelt verzogen.

Morgen wollen wir hier bleiben und einen Tag entspannen und dann mal sehen ob wir übermorgen zu der Stelle fahren die Simons Mutter uns empfohlen hat.

 

Gute Nacht dann erstmal!

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Schweden – Tag 7 – Stockholm

Heute morgen war ausschlafen angesagt. Naja, solange man halt in einem Zelt das von der Sonne beschienen wird ausschlafen kann. Danach der gewohnte Morgenablauf: Frühstück, Abwaschen, Kaffee kochen, Duschen, Aufräumen und anziehen. Irgendwie in dieser Reihenfolge. Um 14 Uhr wollten wir nach Stockholm zum Sightseeing, schlussendlich war es dann natürlich erst 15 Uhr als wir in der U-Bahn stehen bis zur Station T-Centralen stehen mussten.

Dort angekommen ging es erstmal in eine Kirche, Besinnlichkeit muss sein. War auch ne ziemlich Schicke. Durch die Stadt ging es einen bekannten weg, zuletzt waren wir ja bei Nacht dort unterwegs, tagsüber waren die Straßen doch dann etwas voller. Der erste Punkt auf unserer Liste war das Postkartenkaufen, der Heini da im Laden hat uns natürlich fein verarscht, haben dann ungefähr 60 Cent pro Postkarte zu viel gezahlt. Naja.

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Schweden – Tag 6 – Stockholm

Ja, früh aufstehen hat ausnahmsweise mal geklappt, leider aber das packen nicht so schnell. Wir wollten um 9 los damit wir dann auch um 11 pünktlich beim Campingplatz sind. Erst war Lars mal wieder die treibende Kraft beim Hetzen, aber dann kam plötzlich diese „ich mach hier gar nix mehr“-Phase und es dauerte doch länger…! Naja, 20 vor 11 sind wir los, dementsprechend auch erst später beim Campingplatz gewesen. Lars durfte diesmal fahren, war ein interessantes Erlebnis, aber im Großen und Ganzen positiv.

Das Einchecken am Campingplatz war simpel, schnell das Formular ausgefüllt und dann auf einem doch sehr leeren Campingplatz nur ein paar Kilometer außerhalb der Innenstadt (also quasi mitten in Stockholm) in Bredäng das Zelt aufgebaut. Alle waren ziemlich fertig, früh aufstehen hat halt seinen Preis. Der ursprüngliche Plan war, Samstag Stockholm schon zu erkunden, dann zurück zum Platz, essen und dann zum Feiern wieder hin. War aber nicht, wie gesagt, zu fertig.

Ich hatte das Gefühl das wir nur am Essen waren, wenn ich richtig zähle habe ich an dem Tag 6 Mahlzeiten zu mir genommen. Wir sind dann noch kurz einkaufen gefahren. Brot, Wasser und Alkohol sollte es sein. Aber nicht mit Schweden, der Systembolaget (der Laden in dem man hier den Alkohol über 3,5% kaufen muss) macht nämlich Samstags schon um 15 Uhr zu. Gut, dann mussten wir eben mit 2,5%igem Cidre und 3,5% Bier vortrinken. Hat bei den Jungs ganz gut geklappt, Lars war zwischendurch schon bisschen dabei, bei den anderen Beiden kann ich das nicht so richtig einschätzen.

Ich war eigentlich nicht so richtig in Stimmung, hab halt mitgespielt und es war auch lustig, aber trinken war irgendwie nicht drin. Naja, mit 2,5% ja sowieso nicht 😛 Um 23 Uhr waren wir an de U-Bahn Station, haben 4x eine 24 Stunden Karte gekauft und dann gings ab in die City.

Und das war der Knaller 😀 Wir wussten ungefähr wo die Clubs sich so befinden und lange hat es gar nicht gedauert bis wir auch dort waren. Es scheint in Schweden bzw. in Stockholm jedoch eher üblich zu sein in feiner Abendgarderobe unterwegs zu sein, soll heißen dass wir doch etwas underdressed waren. Ich hatte den Jungs schon vorher gesagt das Feiern in der 6. Teuersten Stadt der Welt vielleicht etwas zu viel für unsere Urlaubskasse ist, aber man wollte davon nicht viel hören; wenigstens versuchen. Dazu kam jedoch noch das die Clubs einen zwar ab 18 rein lassen dürfen, viele aber das Limit angeblich eher bei 23-25 legen. Und das ein Vodka Kurzer mit ner Dose RedBull ungefähr 18€ kosten.

Aber erstmal hatte Lars Hunger. Dafür muss ich erstmal kurz einwerfen das Lars aufgrund verschiedener Umstände sich entschieden hat eine Diät zu machen. Und mich gleichzeitig zu seinem Diätberater ernannt. In meiner neuen absolut wichtigen Position habe ich ihn dazu ermuntert sich an bestimmte Regeln zu halten die natürlich (fast) größtenteils in den Wind geschlagen wurden. Also sind wir natürlich erstmal, unter Beachtung der neuen Diätregeln, zu McDonalds gegangen. Für die arme Mitarbeiterin waren wir glaube ich die Kunden des Monats, Simon und Lars waren nämlich etwas verballert und haben ihre Bestellung gefühlte 10x geändert. 3 Burger für Lars, 2 für mich, einer für Simon. Und um das ganze komplett zu machen natürlich noch ein Kaffee.

Die Laune war irgendwie ein wenig durchwachsen. Henning war nicht so begeistert davon dass wir in den McD gegangen sind, außerdem wollte er in einen Club. Simon war einfach glücklich unterwegs zu sein. Lars war gesättigt, aber er war felsenfest der Meinung, dass wir nirgendwo reinkommen werden. Ich hab gedacht wir haben uns mittlerweile damit abgefunden dass wir einfach nicht richtig vorbereitet für so eine spontane Idee waren.
Tja falsch gedacht. Ich will das ganze jetzt nicht so ausführlich hier Beschreiben, aber nachdem wir uns endlich einmal ordentlich besprochen hatten haben wir auch plötzlich einen Club gefunden der uns passend schien. Live-Rock-Band und lauter lustig angezogene Leute, da würde wir auch nicht weiter auffallen. Leider hat das alles nicht so richtig geklappt.

Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Stadtpark gings zurück zur U-Bahn und zum Campingplatz. Duschen, labern, schlafen. Aus unseren tollen Party-Plänen ist leider nichts geworden, trotzdem fand ich Stockholm bei Nacht sehr interessant und eigentlich waren dann doch alle ziemlich gut drauf. Zwar nicht zufrieden, aber war schon ok.

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Schweden – Tag 5 – Enköping

Also Freitag. Freitag sollte der Aufbruchtag sein. Naja, eigentlich wollten wir schon früh hoch und schnell weg fahren, daraus ist aber natürlich nichts geworden. Ich glaube in meinen zwei Jahren die ich jetzt schon Touren durch Europa mit Freunden machen haben wir uns schon 20x vorgenommen früh aufzustehen, haben es aber erst 2- oder 3-mal geschafft. Naja, Lars hat schon ungeduldig gewartet dass wir endlich von diesem Zecken verseuchten Ort weg kommen.

Also mal wieder eine kleine Ewigkeit alles eingepackt und dann gings auch schon los. Simon beehrte uns heute mit seinen Fahrkünsten, man braucht ja auch ein wenig Erfahrung 🙂

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Schweden – Tag 4

Sorry Leute, war zu müde gestern.

Donnerstag war wieder so ne Art machigkeit. Eigentlich wollten wir weiter fahren (3 gegen mich :D), dann doch nicht, dann wieder doch.

Naja, jedenfalls hatten wir anscheinend schon unseren Ruf in der schwedisch-deutschen Waldcampinggemeinde. Die Schweriner saufen nur und sitzen dann den ganzen Tag am Tisch.

Gut. Der Mageninhalt drückte und da im Wald zu viele Zecken waren/sind/überall sind/auch im Schlafsack und im Zelt sind (mehr dazu mal später)/… wurde entschieden, das wir nach Hjo müssen um dort das städtische Klo 🚽 aufzusuchen. Der tapfere Ritter Henning entschied sich furchtlos alleine im Wald voller Zecken zu bleiben, also gings zu dritt los mit dem weißen Flitzer.

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Schweden – Tag 3

Moin moin!

Ja so viel gibt’s von heute gar nicht zu erzählen.
Gegen 11.30 Uhr ging’s los, Henning und Lars waren schon am rum labern als ich mich dann auch so langsam hoch bequemt habe. Simon ließ nicht lange auf sich warten und es gab auch schon Frühstück.

Wie schon seit Beginn dieser Fahrt stand das Nörgeln und Ärgern ganz oben auf der Tagesordnung, aber mit viel Humor und Verständnis für einander war und ist das natürlich kein Problem 🙂
Irgendwie saßen wir ganz schön lange an diesem Tisch, denn erst um 16 Uhr fingen wir an ein bisschen aufzuräumen und uns dann auf den Weg nach Hjo zu machen. Angekommen und erstmal einkaufen gegangen. Viel hat sich in zwei Jahren wirklich nicht verändert, eigentlich hat sich nur der Dieselpreis merklich nach unten verbessert, ansonsten sind Milch- und Fleischprodukte immer noch sau teuer. Somersby Pear Cider ist extrem lecker wie ich feststellen musste und die Marabou Schokolade ist geil wie immer!

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Schweden – Tag 1 – 2

Hey Leute,

lang ist’s her das ich mich hier zu Wort melde. Ich habe einigen Freunden versprochen über diese Fahrt zu schreiben und wenn ich es sowieso mache darf das auch gerne hier landen.

Mich hat es mal wieder nach Schweden verschlagen. Nachdem die großen Pläne für die große Tour nach Frankreich, Spanien und Portugal leider passé sind (aufgrund mangelnder Teilnehmer und finanzieller Engpässe einiger potentieller Teilnehmer) haben wir (also Henning, Lars, Simon (der Einzige, der Pflichtbewusst auf jede Tour mit kommt) und ich) uns also wieder entschieden ins (weitaus kostengünstigere) Schweden zu fahren. Fähre spontan gebucht (177€ für 1 Auto und 4 Personen für Hin- und Rückfahrt sind echt ein Schnäppchen) und nach einem kurzen, stressigen Wochenende gings schon los.

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